Ausbildungsalltag
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Erfolgreich abgeschlossen: Projektstudium im Einkauf bei Bischof+Klein!

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Im Rahmen ihres Bachelorstudiums der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Münster haben Aik Goden, Marten Repenning und Simon Habbel eine dreimonatige Projektarbeit in Zusammenarbeit mit Bischof+Klein absolviert.

Der Fokus lag dabei auf den Schwerpunkten Prozessmanagement und digitale Transformation im Bereich Group Procurement. Hierfür entwickelten die drei ein neues Tool in Zusammenarbeit mit unserem Einkauf. Im folgenden Interview berichten die drei Studierenden über ihre Erfahrungen, Einblicke aus dem Projektverlauf und wie sie die Zusammenarbeit mit Bischof+Klein erlebt haben.

Wie seid ihr auf Bischof+Klein als Unternehmen für eure Projektarbeit aufmerksam geworden?

Aik: Bischof+Klein hat die Fachhochschule auf das Projekt aufmerksam gemacht. Daraufhin konnten wir aus verschiedenen Projekten eines auswählen bzw. unseren Favoriten angeben – die endgültige Zuteilung erfolgte dann per Los. Vorher hatten wir Bischof+Klein als Unternehmen noch gar nicht auf dem Schirm.

Was waren eure Erwartungen an das Unternehmen und die Projektarbeit?

Aik: Das Modul abzuschließen und ein Projekt von Anfang bis Ende zu begleiten, war zwar sehr zeitintensiv, aber gleichzeitig die beste Möglichkeit, praxisnah und nachhaltig zu lernen. Rückblickend war es das wertvollste Modul meines Studiums, das mich persönlich und fachlich am meisten weitergebracht hat. Mein Ziel war es, möglichst viel praktische Erfahrung zu sammeln – und genau das konnte ich hier erreichen.

Marten: Erstmals die Möglichkeit zu haben, theoretisch Gelerntes in der Praxis anzuwenden, war besonders spannend. Die Inhalte aus den vergangenen Semestern in einem konkreten Projekt zusammenzuführen, hat gezeigt, wie das Wissen tatsächlich greift. Dabei wurde deutlich, was in der Praxis wirklich relevant ist – und welche Themen vielleicht weniger stark gebraucht werden.

Simon: Ich konnte wertvolle praktische Erfahrungen sammeln. In der Theorie erstellt man zwar einen Plan, doch in der Umsetzung – gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen – merkt man schnell, wie viele kleine Details am Ende entscheidend sind. Natürlich gab es auch die ein oder andere Herausforderung, was in einem klassischen Projekt absolut normal ist.

Worum ging es konkret in eurer Projektarbeit?

Simon: Es ging um die Austauschbarkeit von Granulaten und Additiven sowie die Visualisierung der alternativen Einsatzmöglichkeiten von Materialien außerhalb des SAP. Wenn man ein Kundenauftrag fertigen möchte und dafür ein Granulat im SAP vorgesehen ist, besteht oftmals die Möglichkeit, dieses Granulat durch ein anderes qualifiziertes Material im Auftrag zu ersetzen. Dieses Wissen, welches Material man stattdessen verwenden kann, war vor unserem Tool nur in SAP sichtbar – und dann nur für die Standorte Lengerich und Konzell. Wir haben ein Tool entwickelt und programmiert, das alle Austauschbarkeiten von Granulaten und Additiven der Bischof+Klein Gruppe anzeigt, um den Einkauf bei der Jahresplanung mit ihren Lieferanten und der Festlegung der strategischen Warengruppenausrichtung zu unterstützen.

Wie wurdet ihr während eurer Projektarbeit betreut?

Marten: Wir haben uns jede Woche mit unserem Projektteam zum Jour Fixe getroffen – mit dabei waren unter anderem Stefanie Nienaber, Martina Langebrake, Henrik Holtmann und noch einige andere. Besonders toll war, dass die Kolleginnen und Kollegen aus dem Einkauf total offen waren. Dank ihrer „Open Door Policy“ konnten wir jederzeit mit Fragen auf sie zugehen, und sie haben uns immer unterstützt – egal worum es ging.

Simon: Von Anfang an hatten wir das Gefühl, dass das Team voll hinter uns steht. Auch wenn mal Herausforderungen aufkamen, konnten wir uns immer auf ihre Unterstützung verlassen – egal ob es darum ging, bei der IT nachzuhaken, uns mit den richtigen Ansprechpartnern zu vernetzen oder den Austausch mit anderen Standorten zu begleiten.

Würdet ihr Bischof+Klein als Arbeitgeber oder Praxispartner weiterempfehlen – und wenn ja, warum?

Aik: Es hat wirklich Spaß gemacht, hier zu arbeiten. Der Satz, den wir am häufigsten gehört haben, war: „Das ist historisch gewachsen.“ Das kann je nach Bereich sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. Wir wurden von allen Kolleginnen und Kollegen super unterstützt und hatten mit allen ein gutes Verhältnis – das ist für mich neben der Arbeit mit das Wichtigste. Dabei wurden wir nicht nur als Praktikanten gesehen, sondern als vollwertige Teammitglieder.

Gab es ein besonderes Highlight während eurer Zeit im Unternehmen?

Simon: Wir saßen in der Business Exzellenz zusammen und haben mit den Kolleginnen und Kollegen programmiert – aber irgendwie hat nichts so richtig funktioniert, weil irgendwelche Joins zwischen den Tabellen nicht passten. Nach einer Weile wurde es still im Raum, weil alle tief in der Recherche steckten. Plötzlich zeigt ein Kollege auf den Monitor und sagt: “Ist das nicht genau das, was wir brauchen?‘“ Wir schauten alle hoch – und tatsächlich, es war genau das! Alle sind aufgestanden, haben gejubelt und sich richtig gefreut.

Und nun, nach eurem Abschluss des Projektes, geht das Tool bei Bischof+Klein an den Start?

Aik: Ja genau, wir haben Arbeitsbeschreibungen geschrieben und ausgehändigt, wie die Kollegen und Kolleginnen mit dem Tool umgehen können und wie die Datenpflege auch in Zukunft aussehen sollte.

Marten: Wir sollten das Tool so entwickeln, dass es danach auch genutzt und weiter verbessert werden kann. Welche Ergänzungen möglich sind, welche KPIs hinzugefügt werden könnten und welche weiteren Nutzungsmöglichkeiten die Daten bieten. Drei Monate waren einfach nicht genug Zeit, um alles abzudecken, ohne den Rahmen zu sprengen. Da der Einkauf seine Jahresplanung mit dem Tool machen möchte, startet ab September/Oktober die heiße Phase, in der die Kolleginnen und Kollegen aktiv mit dem Tool arbeiten werden.

Danke für das spannende Interview! Wir wünschen Euch alles Gute für die Zukunft und wer weiß, ob sich die Wege von Euch und Bischof+Klein nochmal kreuzen. 😊

 

 

FAQ – kurz gefragt

Wie kann ich mich um eine Ausbildung bewerben?

Die Stellenanzeigen gehen in der Regel im August auf unserer Karriere-Seite online. Ab diesem Zeitpunkt kannst du dich online über das Karriereportal bewerben. In diesem Blogbeitrag haben wir Tipps für deine Bewerbung bei Bischof+Klein zusammengestellt.

Werde ich der einzige Auszubildende des Unternehmens sein?

Bei Bischof+Klein bilden wir jährlich rund 30 Auszubildene aus, die sich auf 13 Ausbildungsberufe verteilen. In den meisten Fällen bilden wir daher pro Ausbildungsberuf mehr als einen Auszubildenen aus.

Wirken die Auszubildenen auch bei größeren Projekten mit?

Unsere Auszubildenen bekommen Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche. Bei einem längeren Aufenthalt dort werden Sie auch mit zu Projekten hinzugezogen, um dort einen Einblick zu erhalten und zu unterstützen. Ein Projekt ist zum Beispiel der Azubi-Blog, um den sich die Auszubildenden eingeständig und verantwortungsvoll kümmern.

Arbeite ich allein in einer Abteilung oder werde ich in ein Team integriert?

Viele Aufgaben sind im Team zu bewältigen, jedoch gibt es auch Arbeiten, die man alleine übernimmt.

Gemeinsam im Team arbeiten und dabei Fachkompetenzen erlernen, Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen sind wichtige Punkte in der täglichen Arbeit.

Gibt es Ansprechpartner und Hilfestellungen bei Problemen und Fragen?

In den Abteilungen gibt es Ausbildungsbeauftragte als Ansprechpartner. Ausbilder unterstützen und geben Hilfestellungen während der gesamten Ausbildung.

Zusätzlich wird das praktische Lernen durch einen Werksunterricht ergänzt.

Findet die Ausbildung nur in einen bestimmten Bereich statt oder lernt man verschiedene Abteilungen kennen?

In der Ausbildung durchläuft man die verschiedenen, für den Beruf relevanten, Abteilungen und lernt damit die Produktionsabläufe und die Produkte des Unternehmens kennen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Die Ausbildung dient als Grundlage für die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Je nach Qualifikation kann man sich zum Meister, Techniker, Fach-/Betriebswirt weiterbilden oder sich für ein (berufsbegleitendes) Studium entscheiden.